Hörgeräte Probe tragen

Passend  zu Ihren Bedürfnissen und der durchgeführten Höruntersuchung wird der Akustiker Ihnen Hörgeräte zum Probetragen vorschlagen (meist wird für jedes Ohr ein Hörgerät benötigt). Liegt die Entscheidung bei Im-Ohr-Geräten bzw. werden Ohrpassstücke benötigt, fertigt der Akustiker zunächst einen Ohrabdruck an.

Im Laufe des Anpassungsprozesses sollte der Akustiker Ihnen verschiedene Geräte zum Probetragen anbieten. Diese sollten Sie in jeweils unterschiedlichen Hörsituationen tragen. Das Protokollieren der Erfahrungen mit den Hörgeräten in verschiedenen Umgebungen und Situationen erleichtert evtl. im Nachhinein die Auswahl geeigneter Geräte. Dieser Service des Akustikers ist keine Pflichtleistung der Krankenkasse, allerdings werden Ihnen für das Probetragen in der Regel keine Kosten berechnet.

Aufgrund aktueller Verträge mit den gesetzlichen Krankenkassen sind die Akustiker dazu verpflichtet, Ihnen auch ein eigenanteilsfreies (zuzahlungsfreies) Hörgerät anzubieten, das dem aktuellen technischen Standard entspricht und zur Versorgung des Hörverlustes geeignet ist. Seien Sie hierfür offen, je nach individueller Anforderung sind diese Geräte durchaus ausreichend. So zeigt sich in der Praxis, dass Kunden mit teuren Geräten nicht zwangsläufig besser hören als mit günstigeren Modellen. Auch wenn der Preis keine Rolle spielt, lohnt es sich auf jeden Fall, „Mittelklasse-Geräte“ auszuprobieren.

Quelle: www.hoerkomm.de/checkliste-hoergeraete

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