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Die Top 10-Funktionen der Hörsysteme der neuen Generation

6. Robuste Hightech-Geräte

Wir reden von kleinen Mini-Computern – die jedoch alles andere als zerbrechlich sind. Moderne Hörgeräte sind staubresistent und bis zu einem gewissen Grad sogar wasserfest. Für Wasserratten gibt es spezielle wasserdichte Lösungen, zu denen Sie der Hörakustiker Ihres Vertrauens bestens beraten kann. Schweißtreibender Sport ist ebenso kein Problem. Und wie umfangreiche Tests zeigen, halten Hörgeräte einiges aus: So wird beispielsweise vor Markteinführung eines neuen Gerätes mindestens 2.500 Mal ein Herunterfallen aus 2 Metern Höhe simuliert.

7. Die Türklingel meldet sich direkt ins Ohr

Auch für Smart-Home-Anwendungen ist gesorgt: Über Streaming-Anwendungen können Hörgeräte wichtige Signale und Hinweise von Hausgeräten empfangen. Zum Beispiel piepen Waschmaschine oder Backofen direkt im Ohr, wenn die Wäsche sauber oder der Kuchen fertig ist, oder die Türklingel kündet einen Besuch an.

8. Apps machen den Alltag leichter

Apps auf dem Smartphone eröffnen Hörgeräte-Trägern vielerlei zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten:
Beispielsweise senden Nothilfe-Apps bei Bedarf direkt einen Notruf zur Polizei oder Feuerwehr, teilweise gleich mit den GPS-Daten zum aktuellen Aufenthaltsort des Trägers. Auch eine Erinnerungsfunktion via App, wie etwa zur Einnahme wichtiger Medikamente, können moderne Hörgeräte heute wahrnehmen. Weitere Apps bieten Hörtests an, passen die Lautstärke der Musik aus dem Smartphone an das eigene Gehör an oder unterstützen Tinnitus-Patienten bei der Behandlung.

9. Informationen auf Reisen direkt im Ohr empfangen

Tragen Sie ein Hörgerät, kann dieses auch auf Reisen eine spürbare Erleichterung bringen: Die Geräte können beispielsweise Service-Nachrichten der Bahn zur Ankunftszeit eines Zuges direkt ins Ohr übertragen.
Reisen Sie mit dem Flugzeug, ist das übrigens auch kein Problem: Die Hörsysteme meistern den Druckausgleich bei Start und Landung ganz von allein.

10. Ob Fahrrad oder Cabrio: Mehr Sicherheit und Komfort im Straßenverkehr

Fahren Sie Cabrio- oder Fahrrad? Dann wird Sie dieses Feature freuen: Hörgeräte können lästige Windgeräusche unterdrücken und so das Fahrerlebnis im Freien erheblich verbessern.
Wichtige Signale werden zudem besser wahrgenommen und auch die Unterhaltung im Auto mit Beifahrern fällt deutlich leichter.
Hörgeräte lassen sich beim Autofahren zudem als Freisprechanlage nutzen. Gleichzeitig können Ansagen des Navigationssystems direkt auf die Hörgeräte eingespielt werden, sodass Sie immer wissen, wo es langgeht.

Hightech hoch zehn: Das alles können moderne Hörgeräte

Die Top-Ten-Funktionen der Hörsysteme der neuen Generation

Moderne Hörgeräte gleichen nicht nur eine Hörminderung aus, sie senken auch die Höranstrengung und steigern somit die Lebensqualität.
Dank Digitalisierung und fortschreitender Technik sind sie mittlerweile smarte Alltagsbegleiter mit zahlreichen Funktionen, die auch Normalhörende neidisch machen können.
Hier eine Übersicht der Top-10-Funktionen dieser kleinen Hightech-Wunder:

1. Störlärm-Unterdrückung: Besser Hören bei Umgebungslärm

Moderne Hörgeräte-Technik trägt dazu bei, dass Störlärm, den wir natürlich wahrnehmen, reduziert wird. Für Hörgeräte-Träger eine echte Erleichterung. Ob auf der Straße, im Büro oder auf der Familienfeier – fast überall umgibt uns Störlärm, der es z.B. erschwert, einer Unterhaltung zu folgen. Moderne Hörsysteme schaffen Abhilfe und ermöglichen ungestörte Klangerlebnisse, indem sie diese Geräusche unterdrücken.

2. Rundumhören: Hörgeräte reduzieren Hörermüdung

Ein intaktes Gehör scannt permanent die Umgebung nach akustischen Signalen ab. Moderne Hörgeräte können das auch – und noch mehr: Sie können Sprache – egal aus welcher Richtung – automatisch erkennen und akustisch in den Vordergrund rücken. Andere Umgebungsgeräusche werden dagegen unterdrückt, was das Hören für Hörgeräte-Träger angenehmer macht und die Höranstrengung senkt.

3. Gesprächspartner am Telefon klar und deutlich verstehen

Moderne Hörgeräte können sich direkt mit dem Smartphone oder Telefon verbinden. So bekommen Hörgeräte-Träger das Gespräch via Festnetz- oder Mobilfunktelefon direkt ins Ohr weitergeleitet, können die Worte des Gesprächspartners auch bei Umgebungslärm klar und deutlich verstehen – und haben zudem beim Telefonieren die Hände frei. Die Verbindung wird in der Regel durch Bluetooth-Technologie oder Funkadapter hergestellt.

4. Vernetzung mit Multimedia-Geräten für besten Hörgenuss

Ebenfalls über Bluetooth lassen sich Hörgeräte mit Fernseher, Radio, Tablet, Notebook oder MP3-Player verbinden. Der Effekt ist der gleiche wie beim Telefon: Hörgeräte-Träger können den Sound des verbundenen Endgerätes deutlich besser verstehen und unkomplizierten Hörgenuss erleben – selbst in störender Geräuschkulisse. Einem entspannten Fernsehabend mit dem Partner steht so nichts mehr im Wege, denn die Diskussion über die Lautstärke des Fernsehers bleibt aus.

5. Einfache Steuerung via Smartphone

Steuern Sie Ihre Hörgeräte direkt mit dem Smartphone – mit der jeweiligen Hersteller-App ist das problemlos möglich.
Das mobile Endgerät wird dabei als Fernbedienung genutzt und ermöglicht es zum Beispiel, unauffällig und schnell zwischen Hörprogrammen zu wechseln. In einem gut besuchten Restaurant benötigen Sie beispielsweise eine andere Einstellung, um Ihr Gegenüber problemlos zu verstehen, als bei einem gemütlichen Nachmittag auf dem Balkon oder in der Oper. Das Hörgerät speichert die Einstellung in der jeweiligen Situation und passt sich automatisch an.
Über die Hersteller-Apps lässt sich zudem die Lautstärke des Hörgerätes regeln, der Schallpegel der Umgebung messen oder der Batteriestatus überprüfen.

Sie wollen noch mehr über die Vorteile moderner Hörgeräte erfahren? Dnn lesen Sie hier weiter.
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Online Hörtest, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Hörverlust

Artikel-Quelle: https://www.phonak.com/de/de.html

Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Hörverlust

Laut den EuroTrak 2018 Umfragen für Deutschland und Frankreich waren rund 30% der Teilnehmer der Meinung, dass Hörverlust mit Depressionen verbunden sein könnte. 13% bis 22% dieser Menschen sagten auch, dass schwerhörige Menschen ein höheres Risiko für Bluthochdruck haben könnten.

Interessanterweise wies ein weiterer Teil der Befragten auf Hörverlust als Ursache für Demenz hin. Viele Langzeitstudien haben dies ebenfalls thematisiert, denn es zeigt sich, dass ein Mangel an gutem Gehör zu Gedächtnisverlust führen kann.

Während noch viel mehr Forschung über die durch Hörverlust verursachten Leiden zu betreiben ist, hebt die Studie die Meinungen derjenigen hervor, die jeden Tag mit der Krankheit leben. Ein großer Teil von ihnen leidet täglich unter Schlafstörungen, Depressionen und Müdigkeit. Zusammen mit den Daten der Hörgeräteträger zeigt sich, dass Hörgeräte eine spürbare positive Wirkung auf ihre Träger haben.

In den kommenden Wochen berichten wir auf unserem Blog über weitere interessante Erkenntnisse der EuroTrak-Studie zu den Themen Akzeptanz und Zufriedenheit mit Hörgeräten.

Auswirkungen von Hörverlust

Der Weg zum Hörgerät

Von den 59% der Personen, die Hörgeräte ablehnen, informierten sich 44-48% nicht zu diesem Thema. Während die Studie sich mit persönlichen Gründen befasst, die zur Ablehnung von Hörgeräten führen, stellen falsche Vorstellungen und fehlende Informationen wahrscheinlich ebenfalls ein Teil der Entscheidung dar.

Gründe für die Ablehnung von Hörgeräten

In der französischen EuroTrak Studie stellen die Kosten einen der Hauptgründe für die Ablehnung von Hörgeräten dar. Zwischen Terminen bei einem Audiologen, Anpassungen und dem Hörgerät an sich haben viele Menschen das Gefühl, dass Hörgeräte außerhalb ihrer Preisklasse liegen. Jedoch glauben nur 38% dieser Leute, dass eine dritte Partei bereit wäre, einen Teil der Kosten zu übernehmen.

In Deutschland liegt der Hauptgrund für die Ablehnung von Hörgeräten darin, dass die Befragten unzufrieden mit der Leistung der Geräte in lauten Umgebungen sind. Viele dieser Befragten berichteten, dass sie in normalen Situationen gut genug hören.

In der französischen Studie nennen 51% der Teilnehmer Scham als Grund, warum sie keine Hörgeräte tragen.

Viele von ihnen haben das Gefühl, dass sie durch die Verwendung von Hörgeräten soziale Ausgrenzung erfahren würden und dass die Geräte mit ihrem Selbstbild kollidieren. Während nur 32% der deutschen Nicht-Nutzer dies so sehen, ist dies immer noch eine beträchtliche Zahl.

Aus diesem Grund arbeiten Hörgerätehersteller weiter daran, Vorurteile durch attraktives Design und verbesserte Funktionalitäten abzubauen und diese wachsenden Vorteile in enger Zusammenarbeit mit Hörgeräteakustikern zu kommunizieren. Diese Bemühungen zielen darauf ab, veraltete Vorurteile zu beseitigen und immer mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, sich über die Fähigkeiten moderner Hörgeräte zu informieren.

Akzeptanz von Hörgeräten

Auswirkungen von Hörverlust

Akzeptanz von Hörgeräten

Laut den EuroTrak 2018 Umfragen für Deutschland und Frankreich haben ca. 40% der hörgeschädigten Personen in den letzten fünf Jahren einen Hörtest gemacht.

Etwa 80% dieser Menschen haben mit ihrem Arzt über ihren Hörverlust gesprochen und über 55% von ihnen wurde zu Hörgeräten geraten. Weniger als die Hälfte der diagnostizierten Personen entschieden sich jedoch für Hörgeräte.

Akzeptanz von Hörgeräten

Der EuroTrak Studie 2018 zufolge ist die Akzeptanz von Hörgeräten seit 2015 um mehr als 2% gestiegen.

Da sich die Technologie und die Audioqualität von Hörgeräten ständig verbessern, stehen immer mehr Menschen der Idee aufgeschlossen gegenüber, sich Hörgeräte anpassen zu lassen.

Die Größe der Hörgeräte spielt ebenfalls eine große Rolle bei der Entscheidung, ob schwerhörige Menschen sich für eine Investition in Hörgeräte entscheiden oder nicht. Die Geräte werden immer kleiner und kompakter, damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass immer mehr Menschen Hörgeräte akzeptieren. Fortschritte wie Bluetooth-Konnektivität und OVP™ (Own Voice Processing) helfen ebenfalls, das Interesse an Hörgeräten zu steigern.

Der Weg zum Hörgerät

Wiederversorgung: Ihr Anspruch auf ein neues Hörgerät

Sie haben ein Hörgerät und möchten gerne wissen, wann Sie Anspruch auf Wiederversorgung bzw. ein neues Gerät haben?

  • Die gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen alle sechs Jahre ein neues Hörgerät, sofern hierfür die medizinische Notwendigkeit festgestellt wurde. Diese muß durch die Verordnung eines HNO-Arztes erfolgen.
  • Je Hörgerät wird von den Krankenkassen ein Festbetrag gezahlt. Bezuschusst werden ausschließlich digitale Hörgeräte. Diese sind qualitativ hochwertig und benutzerfreundlich.
  • Private Krankenkassen bezuschussen ebenfalls Ihre digitalen Hörgeräte. Die Höhe der Kostenübernahme entspricht dem festgelegten Tarif, bzw. Ihrem Versicherungsvertrag.
  • Die Kosten für die Wiederversorgung unterscheiden sich nicht von den Anschaffungskosten für Ihr erstes Hörgerät (Erstversorgung).

6 Jahre sind eine lange Zeit. Darum sind regelmäßige Kontrolltermine bei denen wir Ihre Hörgeräte optimal auf Ihre Hörleistung eingestellen können, empfehlenswert.

Kauf und Nachsorge Ihrer Hörgeräte.

WiNDiSCH bietet Ihnen Hörgeräte in unterschiedlichen Preisklassen. Vom Markenhörgerät zum Nulltarif bis zur neuesten Hörsystem-Generation finden Sie bei uns das was Sie sich wünschen und brauchen.

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Das Wichtigste: Die Schwerhörigkeit akzeptieren

Wer früher Skateboard gefahren ist kennt ihn: Titus Dittmann, denn er hat die Skateboard Szene in Deutschland mit geprägt. Noch bis vor wenigen Jahren leitete Titus Dittmann mehr als 20 Firmen. Irgendwann kam dem Skateboard-Pionier, Unternehmer und Rennfahrer  aber sein Gehör in die Quere: „Es wurde immer schwieriger, Gesprächen zu folgen, insbesondere in Meetings“, erinnert sich der heute 69-Jährige.

Auf Dauer war das natürlich keine angenehme Situation. Dass mit seinen Ohren etwas nicht stimmte, war Titus klar. Schließlich war es zu seiner Jugendzeit auch cool, beim Musikkonzert oder in der Disco immer genau vor der lautesten Box zu stehen. An Gehörschutz oder mögliche Folgen hatte keiner gedacht.

Bis er zu seinen Hörgeräten kam, dauerte es dann aber doch noch.
Inzwischen will er seine Hörsysteme nicht mehr missen: „Für mich bedeuten Hörgeräte ein großes Stück Lebensqualität. Mit ihnen kann ich mich endlich wieder kompromisslos unterhalten und selbst aus der Ferne zuhören.“
Seine Lieblingsfunktion: Die Verbindung seiner Hörsysteme per Bluetooth mit dem Smartphone. Ein einfaches Umschalten genügt. Auch beim Telefonieren leitet er die Audiosignale auf diese Weise direkt in seine Hörgeräte.

Das Wichtigste: Die Schwerhörigkeit akzeptieren

Für Titus steht vor allem ein Aspekt im Umgang mit Schwerhörigkeit im Vordergrund: Die Akzeptanz. Sowohl für den Betroffenen als auch die seiner Umgebung, denn Hörgeräte machen das Leben für alle leichter. „Ein Hörgerät sollten genauso selbstverständlich sein wie eine Brille!“, sagt Titus Dittmann.
Quelle: www.ihr-hoergeraet.de/titus-dittmann-skateboard-pionier-mit-hoerhilfen/?

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Hilfe, ich brauche ein Hörgerät!

Als schwerhörig gilt bereits, wer das Ticken einer Armbanduhr nicht mehr hören kann. Diese Phase haben die meisten längst hinter sich, bevor sie einen Hörtest machen. Oft hört man Wecker und Klingel immer später oder schon gar nicht mehr. Bis jemand die bittere Wahrheit ausspricht: „Du brauchst wohl ein Hörgerät“.

Damit haben viele ein Problem: Sie brauchen ein Hörgerät, aber sie wollen nichts im oder hinterm Ohr tragen. Hörgeräte sind immer noch ein Thema über das man nicht gerne redet.

Warum eigentlich? Immerhin leidet jeder dritte Deutsche über 50 unter einer Hörminderung, das sind 14 Millionen Menschen. Schwerhörigkeit gehört zu den meistunterschätzten Gesundheitsschäden. Es gibt mehr fehlhörige als fehlsichtige Neugeborene. Der Bedarf ist groß und wächst beständig und doch gibt es ein hohes Akzeptanzproblem. Nur 2,5 Millionen Deutsche tragen ein Hörgerät.

Warum tun wir uns so schwer mit einem Hörgerät? Falsche Eitelkeit, Sorge, als alt abgestempelt zu werden? Wenn man sich zu einem Hörgerät durchgerungen hat, bedeutet das noch lange nicht, dass man damit auch zurechtkommt. 27 Prozent aller verkauften Hörgeräte werden nicht getragen, weil die Kunden unzufrieden sind. „Man muss das Hören neu erlernen“, sagen die Hörakustiker. Eine Flut von Impulsen strömt auf uns ein, wenn wir uns einem Hörgerät stellen. Dabei kann die Anpassung bis zu einem Dreivierteljahr dauern. Daher sollten Sie Ihren Hörakustiker sorgfältig aussuchen um auch das nötige Vertrauen zu ihm haben.

Text Quelle/ Kopie: http://programm.ard.de/TV/srfernsehen/betrifft–hilfe–ich-brauche-ein-hoergeraet—bericht-aus-einer-tabuzone/eid_2848619542580239

Hörverlust durch Vitaminmangel?

Defizite bei Nährstoffen könnten am Hörverlust zumindest beteiligt sein:

Zahlreiche Studien zeigen tatsächlich einen deutlichen Vitaminmangel bei Menschen, deren Hörvermögen nachgelassen hat. Eine optimierte Versorgung mit Vitalstoffen zeigt hingegen, wie sich das Hörvermögen wieder bessern kann.
Fazit: Das Ohr isst mit!

Man hat bei Menschen mit Hörverlust nicht nur Vitaminmangel festgestellt, sondern konnte auch beobachten, dass sich bei einer großen Zahl der Betroffenen das Hörvermögen deutlich besserte, wenn sie natürliche Vitamine zu sich nahmen.

Was schmeckt unserem Gehör?
Ein wichtiges Vitamin für die Ohren ist das Vitamin B3 und das befindet sich vor allem in Fleisch. Aber auch Fisch ist gut für unsere Ohren. Es besteht ein Zusammenhang zwischen Hörproblemen und Eisenmangel. Dies ist eine häufige Ursache für den Hörverlust bei Frauen unter 45 Jahren.
Neben eisenhaltigen Lebensmitteln wie z.B. Weizenkleie und Leinsamen, sollten vor allem Frauen mindestens zweimal pro Woche Fisch auf ihren Speiseplan setzen. So kann das Risiko eines Hörverlusts im Alter um 20 Prozent reduziert werden. Dieser Effekt ist auf die ausreichende Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren zurückzuführen.
Ebenso benötigt das Ohr ein ausgeglichenes Verhältnis von Kalium und Natrium.
Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist aber für alle Lebensbereiche wichtig – nicht nur fürs gute Hören.

Quelle: www.ihr-hoergeraet.de