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Welttag des Hörens bei WiNDiSCH

Orientierung und Sicherheit im Alltag, Gespräche mit Freunden und in der Familie oder der Genuss der Lieblingsmusik – all das ermöglicht uns das Gehör. Der Hörsinn schafft Verbindungen zwischen Menschen und ist somit “der Sinn deines Lebens“.

Umso wichtiger ist es, das Gehör zu schützen und im Falle einer Hörminderung bestmöglich zu versorgen. Um möglichst viele Menschen über die Bedeutung guten Hörens zu informieren und für die Optimierung des eigenen Hörsinns zu sensibilisieren, gibt es den Welttag des Hörens.

Starke Partner
Gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Branchenpartnern wie WiNDiSCH Optik & Hörgeräte veranstaltet der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie (BVHI) jedes Jahr den Welttag des Hörens. Ziel ist es, über Ursachen, Risiken und mögliche Folgen einer Hörminderung aufzuklären.

Es werden geeignete Wege zur Prävention, frühen Diagnose und bestmöglichen Versorgung des Gehörs aufgezeigt. Der Welttag wird von der führenden Organisation der Zuhörförderung in Deutschland, der Stiftung Zuhören, zusammen mit dem Programm Lilo Lausch unterstützt.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihren Besuch. Ihr Uwe Windisch & Team

Der Weg zum Hörgerät

Von den 59% der Personen, die Hörgeräte ablehnen, informierten sich 44-48% nicht zu diesem Thema. Während die Studie sich mit persönlichen Gründen befasst, die zur Ablehnung von Hörgeräten führen, stellen falsche Vorstellungen und fehlende Informationen wahrscheinlich ebenfalls ein Teil der Entscheidung dar.

Gründe für die Ablehnung von Hörgeräten

In der französischen EuroTrak Studie stellen die Kosten einen der Hauptgründe für die Ablehnung von Hörgeräten dar. Zwischen Terminen bei einem Audiologen, Anpassungen und dem Hörgerät an sich haben viele Menschen das Gefühl, dass Hörgeräte außerhalb ihrer Preisklasse liegen. Jedoch glauben nur 38% dieser Leute, dass eine dritte Partei bereit wäre, einen Teil der Kosten zu übernehmen.

In Deutschland liegt der Hauptgrund für die Ablehnung von Hörgeräten darin, dass die Befragten unzufrieden mit der Leistung der Geräte in lauten Umgebungen sind. Viele dieser Befragten berichteten, dass sie in normalen Situationen gut genug hören.

In der französischen Studie nennen 51% der Teilnehmer Scham als Grund, warum sie keine Hörgeräte tragen.

Viele von ihnen haben das Gefühl, dass sie durch die Verwendung von Hörgeräten soziale Ausgrenzung erfahren würden und dass die Geräte mit ihrem Selbstbild kollidieren. Während nur 32% der deutschen Nicht-Nutzer dies so sehen, ist dies immer noch eine beträchtliche Zahl.

Aus diesem Grund arbeiten Hörgerätehersteller weiter daran, Vorurteile durch attraktives Design und verbesserte Funktionalitäten abzubauen und diese wachsenden Vorteile in enger Zusammenarbeit mit Hörgeräteakustikern zu kommunizieren. Diese Bemühungen zielen darauf ab, veraltete Vorurteile zu beseitigen und immer mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, sich über die Fähigkeiten moderner Hörgeräte zu informieren.

Akzeptanz von Hörgeräten

Auswirkungen von Hörverlust

Akzeptanz von Hörgeräten

Laut den EuroTrak 2018 Umfragen für Deutschland und Frankreich haben ca. 40% der hörgeschädigten Personen in den letzten fünf Jahren einen Hörtest gemacht.

Etwa 80% dieser Menschen haben mit ihrem Arzt über ihren Hörverlust gesprochen und über 55% von ihnen wurde zu Hörgeräten geraten. Weniger als die Hälfte der diagnostizierten Personen entschieden sich jedoch für Hörgeräte.

Akzeptanz von Hörgeräten

Der EuroTrak Studie 2018 zufolge ist die Akzeptanz von Hörgeräten seit 2015 um mehr als 2% gestiegen.

Da sich die Technologie und die Audioqualität von Hörgeräten ständig verbessern, stehen immer mehr Menschen der Idee aufgeschlossen gegenüber, sich Hörgeräte anpassen zu lassen.

Die Größe der Hörgeräte spielt ebenfalls eine große Rolle bei der Entscheidung, ob schwerhörige Menschen sich für eine Investition in Hörgeräte entscheiden oder nicht. Die Geräte werden immer kleiner und kompakter, damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass immer mehr Menschen Hörgeräte akzeptieren. Fortschritte wie Bluetooth-Konnektivität und OVP™ (Own Voice Processing) helfen ebenfalls, das Interesse an Hörgeräten zu steigern.

Der Weg zum Hörgerät

Perfekte Anpassung von Hörgeräten

Die Anforderungen der Hörgerätetechnologie an das Know-How des Hörgeräteakustiker sind in den letzten Jahren stark gewachsen. Und WiNDiSCH Hörakustik wächst mit. In der Weiterbildung sind wir stets auf dem aktuellen Stand der Hörakustik. Mit unserem zusätzlichen Hörakustikraum sorgen wir ebenfalls für die perfekte und ungestörte Anpassung Ihres Hörgeräts.

Überzeugen Sie sich selbst: kommen Sie vorbei und machen Sie einen kostenlosen Hörtest.

Hörtest im Betrieb

Übrigens: WiNDiSCH Optik + Hörgeräte  führt auch in Betrieben Hör- oder Sehtests durch. Sprechen Sie uns einfach an. Wir kommen gern!

Hilfe, ich brauche ein Hörgerät!

Als schwerhörig gilt bereits, wer das Ticken einer Armbanduhr nicht mehr hören kann. Diese Phase haben die meisten längst hinter sich, bevor sie einen Hörtest machen. Oft hört man Wecker und Klingel immer später oder schon gar nicht mehr. Bis jemand die bittere Wahrheit ausspricht: „Du brauchst wohl ein Hörgerät“.

Damit haben viele ein Problem: Sie brauchen ein Hörgerät, aber sie wollen nichts im oder hinterm Ohr tragen. Hörgeräte sind immer noch ein Thema über das man nicht gerne redet.

Warum eigentlich? Immerhin leidet jeder dritte Deutsche über 50 unter einer Hörminderung, das sind 14 Millionen Menschen. Schwerhörigkeit gehört zu den meistunterschätzten Gesundheitsschäden. Es gibt mehr fehlhörige als fehlsichtige Neugeborene. Der Bedarf ist groß und wächst beständig und doch gibt es ein hohes Akzeptanzproblem. Nur 2,5 Millionen Deutsche tragen ein Hörgerät.

Warum tun wir uns so schwer mit einem Hörgerät? Falsche Eitelkeit, Sorge, als alt abgestempelt zu werden? Wenn man sich zu einem Hörgerät durchgerungen hat, bedeutet das noch lange nicht, dass man damit auch zurechtkommt. 27 Prozent aller verkauften Hörgeräte werden nicht getragen, weil die Kunden unzufrieden sind. „Man muss das Hören neu erlernen“, sagen die Hörakustiker. Eine Flut von Impulsen strömt auf uns ein, wenn wir uns einem Hörgerät stellen. Dabei kann die Anpassung bis zu einem Dreivierteljahr dauern. Daher sollten Sie Ihren Hörakustiker sorgfältig aussuchen um auch das nötige Vertrauen zu ihm haben.

Text Quelle/ Kopie: http://programm.ard.de/TV/srfernsehen/betrifft–hilfe–ich-brauche-ein-hoergeraet—bericht-aus-einer-tabuzone/eid_2848619542580239

Wie gut höre ich noch?

Höre ich schlechter als früher? Wie wir die eigene Hörleistung einschätzen.

Die eigene Hörleistung wird oft besser eingeschätzt, als sie in Wirklichkeit ist. Das liegt daran, dass sich Hörminderungen meistens sehr langsam einstellen. Viele Menschen glauben deshalb, noch gut zu hören, obwohl sie schon Defizite bei der auditiven Wahrnehmung haben. Denn in der Zwischenzeit ist der Vergleichsmaßstab verloren gegangen. Klarheit schafft dann der Hörtest bei einem Hörakustiker.

Diese kostenlosen Überprüfungen der Ohren werden als regelmäßige Vorsorgemaßnahme von den Experten aus der Hörakustik dringend empfohlen. Hörtests sind schnell gemacht und jeder Interessent erhält individuelle Antworten auf seine Fragen rund um das Thema Hören. Wird eine Hörminderung frühzeitig festgestellt, kann diese in der Regel effektiv und unauffällig ausgeglichen werden. Eine rechtzeitige Versorgung mit Hörsystemen verhindert die Gewöhnung an das schlechte Hören mit allen nachteiligen Folgen.

Die Fördergemeinschaft Gutes Hören setzt seit über 50 Jahren auf systematische Hörprävention und Aufklärungsarbeit. Als Hörexperten vor Ort steht Ihnen WiNDiSCH Hörakustik als Partnerakustiker der FGH zur Verfügung. Bei uns wird das gesamte Leistungsspektrum vom kostenlosen Hörtest über Auswahl, Anpassung und Programmierung geeigneter Hörgeräte bis hin zur mehrjährigen Nachbetreuung angeboten. FGH Partner sind zu erkennen am Ohrbogen mit dem Punkt.

Quelle: Fördergemeinschaft Gutes Hören

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Kostenloser Hörtest und Hörberatung

Individuelle Beratung und Auswahl von Hörsystemen

Aufgabe des Akustikers ist es, für Ihr Hörvermögen und Ihre Hörbedürfnisse individuelle Geräte zur Auswahl zu stellen. Aufgrund der eingangs durchgeführten Höruntersuchung stehen dem Hörgeräteakustiker die Basisdaten zur Vorauswahl von Hörsystemen zur Verfügung. Der Hörgeräteakustiker sollte zudem versuchen, Ihre individuellen Hörbedürfnisse genau zu erfassen. Dies kann informell in einem Beratungsgespräch oder mithilfe eines Fragebogens erfolgen.

Hilfreich ist es, wenn Sie versuchen, sich über einige Fragen bereits im Vorfeld Klarheit zu verschaffen:

  • In welchen Situationen fühlen Sie sich durch das schlechtere Hören besonders eingeschränkt (z.B. Gespräche bei lautem Hintergrundlärm, Fernsehen)?
  • In welchen Situationen ist es für Sie besonders wichtig besser zu hören (z.B. Gesprächssituationen bei der Arbeit, Konzertbesuche, Telefonieren)?
  • Welche Rolle spielt der kosmetische Aspekt? Soll das Hörgerät möglichst nicht auffallen oder ist das egal?
  • Sind extreme Anforderungen (Nässe,Schweiß, Staub, Erschütterungen o.ä.) z.B. durch Arbeit oder Sport zu erwarten?

Nach erfolgter Definierung der Anforderungen sollte der Hörgeräteakustiker über mögliche, für Sie in Frage kommende Hörsystem-Lösungen wie Hinter-dem-Ohr-Geräte oder Im-Ohr-Geräte aufklären. Dabei werden die wesentlichen Leistungsmerkmale von Hörgeräten erläutert und individuelle Anforderungen berücksichtigt.

Wo und wie kann ich Hörgeräte kostenlos Probe tragen?

Quelle: http://www.hoerkomm.de/checkliste-hoergeraete.html

Machen Sie einen kostenlosen Hörtest

Anhand eines Hörtests können wir sowohl den Grad, als auch die Art eines Hörverlusts ermitteln. Das dauert nicht lange und ist für Sie komplett kostenfrei. Innerhalb einer Stunde haben Sie Ihre Ergebnisse.  Bei Bedarf beraten wir Sie auch gerne über die für Sie in Frage kommenden Möglichkeiten.

In welchen Situationen haben Sie Schwierigkeiten mit dem Hören?
Die häufigsten Symptome von Hörverlust haben wir hier für Sie zusammengestellt:

1. Haben Sie den Eindruck, dass die Menschen um Sie herum undeutlich oder zu leise sprechen?

2. Haben Sie Schwierigkeiten bei Unterhaltungen im Restaurant oder an überfüllten Orten?

3. Müssen Sie häufig die Lautstärke an Ihrem Fernseher, Radio oder Telefon hochregeln?

4. Beklagen Freunde und Familienmitglieder, dass Sie sich Ihnen gegenüber oft wiederholen müssen?

5. Müssen Sie das Gesicht von Menschen beobachten, um besser verstehen zu können, was sie sagen?

6. Haben Sie eventuell bemerkt, dass Sie Alltagsgeräusche, wie z. B. Vogelgezwitscher, Fußschritte oder das Ticken der Uhr, nicht mehr hören können?

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